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Diese Seite ist Arafat, dem König der Zwerge, (10.4.1996 - 13.7.2005) 

und allen anderen Katzen gewidmet, 

die im Regenbogenland auf uns warten.

 

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf einer Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem, grünen Gras. 

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es stets fressen und zu trinken und es ist immer warmes, schönes Frühlingswetter. 

Die alten und kranken Tiere werden im Land hinter der Regenbogenbrücke wieder jung und gesund und spielen den ganzen Tag zusammen. Die Tiere sind dort glücklich und zufrieden und es gibt nur eine Kleinigkeit, die sie vermissen. Sie alle sind nicht mit dem Menschen zusammen, den sie so sehr geliebt haben. 

So laufen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich nach vorne und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus, fliegt über das grüne Gras. Wird schneller und schneller. 

Es hat Dich gesehen und wenn Du und Dein Liebling sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn so fest Du kannst. Dein Gesicht wird geküsst und abgeschleckt, wieder und wieder und endlich schaust Du nach langer Zeit in die Augen Deines geliebten Tieres, das lange aus Deinem Leben verschwunden war .... aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam das letzte Stück der Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie wieder getrennt sein

 

Botschaft eines Engels

 Letzte Nacht stand ich an deinem Bett um einen Blick auf Dich zu werfen, und ich konnte sehen, 

dass du weintest und nicht schlafen konntest. Während du eine Träne wegwischtest, miaute ich

leise um dir zu sagen: "Ich bin's, ich hab' Dich nicht verlassen. Ich bin wohlauf, es geht mir gut 

und ich bin hier." Heute morgen beim Frühstück da, war ich ganz nah bei dir und ich sah dich 

den Kaffee einschenken während du daran dachtest, wie oft früher deine Hände zu mir 

heruntergewandert sind.

 Ich war heute mit dir beim Einkaufen, deine Arme taten dir weh vom Tragen. Ich sehnte 

mich danach, dir dabei zu helfenund wünschte, ich hätte mehr tun können. 

Heute war ich auch mit dir an meinem Grab, welches du mit so viel Liebe pflegst. 

Aber glaube mir ich bin nicht dort. Ich ging zusammen mit dir zum Haus, du suchtest 

nach dem Schlüssel. Ich berührte dich mit meiner Pfote und sagte lächelnd: "Ich bin's."

 Du sahst so müde aus, als du dich auf die Couch sinken ließest. Ich versuchte mit aller Macht, 

dich spüren zu lassen, dass ich bei dir bin. Ich kann dir jeden Tag so nahe sein, um dir mit 

Gewissheit sagen zu können: "Ich bin nie fortgegangen." Du hast ganz ruhig auf deiner Couch 

gesessen, dann hast du gelächelt, und ich glaube, du wusstest.... in der Stille des Abends...,

dass ich ganz in deiner Nähe war. Der Tag ist vorbei..., ich lächle und sehe dich gähnen, und 

ich sag' zu dir: "Gute Nacht, Gott schütze dich, ich seh' dich morgen früh." 



 Und wenn für dich die Zeit gekommen ist, den Fluss der uns beide trennt, zu überqueren, 

werde ich zu dir hinübereilen, damit wir endlich wieder zusammen, Seite an Seite sein können.

 Es gibt so viel, das ich dir zeigen muss und es gibt so viel für dich zu sehen. 

 

Hab Geduld und setze deine Lebensreise fort..., dann komm..., komm heim zu mir.

(unbekannter Verfasser)

 

Katzen sterben nicht, gleich alten Bäumen.
In uns leben sie
und in unsren Träumen.
Wie ein Stein den Wasserspiegel bricht,
 zieht ihr Leben in unserem Kreise. 

Katzen sterben nicht,
Katzen leben fort
auf ihre Weise.

(Verfasser unbekannt) 

 

Das Testament einer Katze 
 (Margaret Trowton) 
 
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch´ ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. 
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebendem Arm. 
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib' ihr meinen Platz. Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann. 
 
 
 
 
Stehe nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort.
Ich schlafe nicht. Ich bin wie tausend Winde, die wehen.
Ich bin das diamantene Glitzern des Schnees.
Ich bin das Sonnenlicht auf reifendem Korn.
Ich bin der sanfte Herbstregen.
Wenn du aufwachst in des Morgens Stille, bin ich der flinke Flügelschlag
friedlicher Vögel im kreisenden Flug.
Ich bin der milde Stern, der in der Nacht leuchtet.
Stehe nicht an meinem Grab und weine. Ich bin nicht dort. Ich bin nicht tot.
(Autor unbekannt)

 

 Als meine Katze starb

Als meine Katze starb,
weinten die Bäume im Garten
und ihre Tränen tropften von den Zweigen...
Als meine Katze starb,
schwiegen die Vögel still -
Die Vögel,
denen sie so gewissenlos und fröhlich nachgestellt
hatte...

Eigentlich hätten sie jubilieren müssen,
die Vögel,
aber sie schwiegen
aus Respekt vor dem Tod des Feindes.

 
Als meine Katze starb, wurde der blühende Garten leer...

(Lore Krainer)

 

 

Brief jenseits vom Regenbogenland

Du warst bei mir bis zum Ende.
Und auch nachdem ich schon gegangen war,
hast du mich noch eine Weile gehalten.
Ich sah dich weinen.
Ich würde dir so gerne sagen, dass ich alles verstanden habe.
Du hast diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt.
Und sie war weise.

Es war Zeit für mich zu gehen.
Ich danke dir für dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen.
Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung
so, wie ich sie hatte.

Du denkst immer an mich.
Das sind Momente, wo du so unendlich traurig bist.
Bitte, denk nicht voller Trauer zurück.
Denke nur daran, wie glücklich wir waren.


Und wenn die nächsten Wegbegleiter dich für immer verlassen müssen,
dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten.
Ich werde ihnen danken, dass auch sie dich glücklich machten.
Und ich werde auf sie aufpassen - für Dich!

Ich danke dir dafür, dass…

Du mich geliebt hast
Du für mich gesorgt hast
und Du den Mut hattest,
mich mit Würde gehen zu lassen.


 (Verfasser leider unbekannt)
 
 
 
Mein lieber zweipfötiger Futtergeber auch Dosi genannt,
du hast mir so traurig hinterhergeschaut als ich über die Regenbogenbrücke gewandert bin!
Deshalb schreibe ich Dir diesen Brief. Vielleicht kann ich dich ein wenig trösten. Tja, es ist nun einmal so, wir Fellnasen müssen einfach irgendwann über die Regenbogenbrücke wandern. Aber das ist weniger schlimm, als Du jetzt vielleicht denkst.

Schau einmal, bevor wir über die Regenbogenbrücke ins Regenbogenland gehen, haben wir meist eine nicht so schöne Zeit. Wir werden krank, haben Schmerzen und alles das, was uns früher so viel Freude machte, wie das Laufen durch Feld und Flur, die abendliche gemeinsamen Spaziergänge, das Schmusen mit Dir und sogar das Fressen, das bereitet uns große Anstrengung und Schmerzen.
Das ist dann der Moment, wo wir wissen, dass wir in das Regenbogenland gehen müssen.

Natürlich ist das nicht immer leicht für uns, denn leider mein lieber Futtergeber kannst Du mich ja nicht dorthin begleiten. Hier könntest Du gar nicht artgerecht leben. Du brauchst ja so viele Dinge, die es hier nicht gibt. Autos und Steinhäuser und Betten und Kühlschränke und dein komisches warmes Essen und all so etwas. Das gibt es hier gar nicht.
Natürlich vermisse ich Dich, doch hier im Regenbogenland werden uns Fellnasen alle Annehmlichkeiten geboten, damit uns der Abschied nicht so schwer wird. Hier ist es still und friedlich.

Es ist hier ein wunderbares Gelände in dem wir spielen und toben können. Überall ist ganz leckeres Futter für uns bereitgestellt, welches wir gemeinsam einnehmen können. Und hier gibt es auch keine Gefahren, so dass wir nicht mehr hinter Gittern leben, sondern uns ganz frei bewegen können.

Weißt Du, als ich damals zu Dir kam, da merkte ich gleich, dass ich es sehr gut getroffen hatte. Du hast ganz lieb mit mir gesprochen und wir lebten in einem wunderbaren großem Revier, daß Du 'auf dem Lande leben' nennst. Du hast mir immer zwischendurch viele Leckerbissen gebracht und dich so gefreut, wenn ich hinter denen hergelaufen war.

Irgendwann habe ich mich sogar daran gewöhnt, dass du mich angefasst hast. War irgendwie auch schön, auf deinem warmen Schoß zu sitzen und auf dir herumzutreteln. Wenn ihr Zweipföter nur nicht immer so seltsam riechen würdet, so gar nicht nach Katze! Aber ich habe gesehen, wie sehr du dich darüber gefreut hast und wir hatten eine sehr schöne Zeit miteinander.
Dafür möchte ich dir mein lieber Futtergeber danken, denn ich habe gehört, dass es auch Katzen gibt, die in eurer Welt nicht so glücklich leben dürfen wie ich. Und weil du mir so ein glückliches Leben beschert hast möchte ich dir ein ganz großes, ganz geheimes Katzengeheimnis verraten:

Ihr Menschen denkt, kleine Kätzchen werden auf der Erde von großen Katzen geboren. Das stimmt aber nicht!
Nein, nein, kleine Kätzchen werden aus dem Regenbogenland auf die Erde zu einer großen Katzenmama geschickt, damit sie die Kleinen auf das Leben in eurer Welt vorbereitet. Jede Katze darf einmal in ihrem Leben für eine gewisse Zeit zu euch in eure Welt kommen. Du weißt wie neugierig wir sind und deshalb schnuppern wir gerne einmal in euer Leben hinein. Aber unsere Zeit auf der Erde ist nun einmal begrenzt. Weißt Du, auch wenn es viele von uns so gut haben, wie ich bei Dir, so ist das Leben hier im Regenbogenland doch ein Paradies für Katzen.

Also sei nicht allzu traurig. Mir geht es gut hier. Ich danke Dir für die schöne Zeit, die wir miteinander hatten.
Ich denke gerne daran zurück. Übrigens, gerade heute sind wieder viele kleine Kätzchen aufgebrochen, um Eure Welt kennenzulernen. Als mich niemand beobachten konnte, bin ich ganz nach Katzenart zu den Kleinen hingeschlichen und habe dich, mein lieber großer Futtergeber, gaaanz genau beschrieben. Vielleicht hat ja einer von ihnen das Glück, ausgerechnet Dir irgendwo zu begegnen. Schau doch einmal, ob Du nicht irgendwo eine von ihnen findest.
Und wenn ein kleines Kätzchen, dem Du ein so schönes Zuhause gibst wie mir, mit seinen Schurrhaaren deine Hand kitzelt, sich auf deinem Schoße wohlig zusammenrollt, dann ist das ein Gruß von mir, deiner Katze im Regenbogenland, die dich sehr lieb hat.


[Autor: unbekannt. Text wurde von der Betreiberin der HP etwas umgeschrieben]
http://www.broschicat.de
 
 

 

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